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| Der Kleine
Norden (Norte Chico) ist das Land der
klaren Himmel, wo sich die Andenkordillere und die Küste
vereinigen und vermischen, und so die hügeligen Landschaften
vervielfachen. Eine trockene, aber fruchtvolle Erde, die
dank künstlicher Bewässerung prachtvoll gedeiht
und wo die Küstennebel (camanchaca matinal)
sogar die dichtbelaubten Wälder, unter ihnen die
des Nationalparks Fray Jorge, nähren. |
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| Auf den Hügeln
der Region befinden sich die weltweit bedeutendsten astronomischen
Observatorien: La Silla und El Tololo.
In dieser verrückten Geographie, in dem Dorf Vicuña
und neben dem Elqui-Fluß, wurde Gabriela
Mistral geboren, die erste Frau und die erste
Lateinamerikanerin, die den Nobelpreis für Litteratur
im Jahre 1945 erhalten hat. |
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Elqui-Tal |
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Sternwarte El Tololo |
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Vicuña |
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Nationalpark Fray Jorge |
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| Dieses Reiseziel
wird mit dem Bergbau des Nordens, den Silbervorkommen
in Chañarcillo des XIX. Jahrhunderts verbunden.
Die spektakulären Sanddünen sind die bevorzugten
Orte für die Liebhaber von Sport und Adrenalin, um
Offroad und Sandboard zu praktizieren. |
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| In der Andenkordillere
stellen die schneebedeckten Vulkanmassive (Nevados) Incahuasi,
Tres Cruces und der Vulkan Ojos del Salado eine Herausforderung
für die Bergsteiger (mit Höhen zwischen 6.600
und 6.900 m.ü.M.) dar, wobei der Ojos del Salado
zudem der höchste aktive Vulkan der Welt und der
höchste Berg Chile ist, auf dessen Gipfeln Schnee
und Gletscher das ganze Jahr über fortbestehen. |
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| Nahe den schneebedeckten
Vulkanmassiven befindet sich der Nationalpark Nevado Tres
Cruces mit dem Salzsee (Salar) Maricunga und den Lagunen
Santa Rosa und Negro Francisco, die beide über 3.500
m.ü.M. liegen und von verschiedenen Vogelgattungen
des Hochlands, von denen sich die Rosaflamingos und einige
Abarten von Gänsen und Enten hervorheben, bewohnt
werden; das Vorhandensein von Guanakos (wilde Lama der
Anden) und Vikunjas (kleine Lama der Anden) bereichert
noch zusätzlich die Umgebung der Lagunen. |
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| Wenn man diesen
abwechslungsreichen Weg weiterverfolgt, erreicht man das
Copiapó-Tal, das uns seine ganze landwirtschaftliche
Pracht und das Grün seiner Parronalerziehungen in
den Weinbergen (parronales) zeigt, mit einer florierenden
Stadt, die verschiedene touristische Dienstleistungen
anbietet. In diesem Reisegebiet können Sie in den
Wüstenzonen ein einmaliges Phänomen erleben
und genießen, die blühende Wüste (desierto
florido), die sich nur in regenreichen Jahren zwischen
August und Oktober mit bunten Blumenteppichen präsentiert. |
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| La Serena
unterscheidet drei verschiedene architektonische Charakteristiken:
kolonial, bergmännisch und neokolonial. Es bewahrt
die Anordnung von quadratischen Häuserblöcken
um den Hauptplatz herum, da der Aufschwung des Bergbaus
die Erbauung von vielen Kirchen und Häusern hervorgerufen
hat und sich anschließend der sogenannte spanische
Stil für den Bau von öffentlichen und privaten
Gebäuden durchgesetzt hat. |
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| Die Stadt charakterisiert
sich durch die große Anzahl von Dienstleistungen,
die den Touristen zur Verfügung gestellt werden,
insbesondere im Bereich der Strandpromenade Avenida
del Mar. Dieser Bezirk macht aus ihr eine der
meist durchlaufensten Strassen von La Serena. Die Avenida
del Mar, die 5 Minuten vom Stadtzentrum entfernt ist und
deren Strände sich vom Faro Monumental (Leuchtturm
– Wahrzeichen der Stadt) bis zum Canto del Agua
Strand an der Grenze des Badestrands Peñuelas hinziehen,
stellt den Ausgangspunkt für einen der attraktivsten
Spaziergänge in der Stadt, die mit unzählbaren
touristischen Dienstleistungen wie Aparthotels, Campingplätzen,
Kneipen und Diskotheken, Restaurants, Motels, Kinderspielplätzen
und Gebäuden mit modernen Wohnungen auftrumpft, dar. |
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| Das Elqui-Tal
(Valle del Elqui), Wiege der chilenischen Dichterin Gabriela
Mistral, Gebiet der astronomischen Observatorien und Hersteller
des besten Pisco – typisches alkoholisches Getränk
-, sind nur einige der Besonderheiten dieses Tals. Wenn
man in das Tal vordringt, bekommt man die einmalige Möglichkeit,
die verschiedenen Kontraste zu schätzen: blaue Himmel,
reine Luft, unermessliche Anbauflächen von Weinstöcken
und Papayafrüchten zwischen trockenen Hochgebirgen. |
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| Das Elqui-Tal
bietet Frieden, Erholung, Unterhaltung und die unwiderstehliche
Anziehungskraft, jedes Dorf in seinem Inneren mit seinen
Kirchen, Weingütern, Marktplätzen, Adobehäusern
(luftgetrocknete Ziegel aus Lehm und Sand), Kunsthandwerk
und Sitten seiner Bewohner kennenzulernen. Es ist der
ideale Ort, wenn man sich von dem Lärm der Stadt
entfernen will, da man hier nur das Rauschen des Windes
zwischen den Bäumen hört, wenn man in dem Tal
spazierengeht. Außerdem ist es sehr bekannt für
seine magnetischen Vibrationen, was dazu geführt
hat, dass viele Touristen das Tal nur mit der einzigen
Absicht besuchen, Yoga zu praktizieren, sich zu entspannen
und zu meditieren, ein natürliches Leben zu führen
und von der Energie, die in fast jeder der täglichen
Aufgaben spürbar ist, zu profitieren. Auch seine
klaren Himmel ziehen jeden Tag mehr Reisende an, die die
Observatorien El Tololo und Mamalluca
besichtigen. Eine andere wichtige Attraktion ist sein
warmes Klima, Sonne, fruchtbare Täler, steile Gipfelhänge
und reißende Flüsse. Es gibt keine exakte Route,
um dieses wunderschöne Tal zu erkunden, jeder Besucher
hat die Wahl, die Strecke auszuwählen, die ihn am
meisten interessiert. |
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